Asbestarbeiten sollten immer von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

Asbestsanierung: Alles Wichtige zur Beseitigung von Asbest an Fassaden und am Dach

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Fachbetrieb für Asbestsanierung und Asbestentsorgung

Fachbetrieb

TRGS 519 Sachkunde

Ausgebildete Mitarbeiter

Regelmäßige Fortbildung

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Asbestsanierung: Alles Wichtige zur Beseitigung von Asbest an Fassaden und am Dach

Wer bislang keine Berührung mit asbesthaltigen Materialien zu tun hatte, ist auf kompetente Hilfe vom Experten angewiesen. Denn ganz ohne Fachwissen ist für Laien eine Asbestanalyse und anschließende Asbestsanierung eine kaum überwindbare Herausforderung. Die Asbestprofis stehen Ihnen mit ihrem Wissen beratend zur Seite und führen die Sanierungsarbeiten unter den gesetzlich vorgeschriebenen Vorschriften fachgerecht durch. Damit Sie über das giftige Material das Nötigste wissen, haben wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst.

  • Asbest ist ein Baumaterial, welches von 1900 bis 1993 in diversen Immobilen verbaut wurde.
  • Die Wunderfaser war weit verbreitet, denn sie war besonders gegen Feuer und Hitze resistent und eignete sich deshalb hervorragend als Dämm- und Isoliermaterial.
  • Erst Mitte der 1990er Jahre erkannte man die gesundheits- und umweltschädlichen Gefahren, woraufhin die Verwendung von Asbest beim Immobilienbau verboten wurde.
  • Das Heikle an der giftigen Substanz ist, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist.
  • Die „versteckte Gefahr“ befindet sich heute noch in unzähligen Gebäuden, unter anderem in Faserzementplatten, Außenwandverkleidungen, Dachpfannen und Fußböden.

Wie gefährlich ist Asbest?

Wie gefährlich asbesthaltige Baumaterialien für Menschen und die Umwelt tatsächlich sind, hängt generell von der Asbestart ab. So muss man generell zwischen stark und schwach gebundenem Asbest unterscheiden.

Stark gebundener Asbest bedeutet, dass die gefährliche Asbestfaser in Produkten beigemischt wurde, die sich nicht so einfach ablösen kann und damit zunächst keine ernsthafte Gefahr darstellt. Diese Asbestart findet man häufig in Dacheindeckungen, Wandverkleidungen und Deckenplatten. Ist das asbestbelastete Baumaterial jedoch hohem Druck ausgesetzt, zum Beispiel durch Bohren oder Brechen, können sich die feinen Fasern freisetzen und durch Einatmen in die Lunge geraten.

Anders sieht es dagegen bei der schwach gebundenen Asbestvariante aus: Da sich die Fasern von den Bauelementen leicht ablösen und schneller verteilen können, ist diese Asbestart grundsätzlich gefährlich. Schwach gebundener Asbest wurde hauptsächlich für Isolierungen, Dämmungen, Brandschutzklappen und Brandschutzverkleidungen verwendet und darf in Deutschland nur von zertifizierten Unternehmen demontiert bzw. entsorgt werden. Ist man den giftigen Feinfasern ohne Atemschutzmaske ausgesetzt, gefährdet mit nur einer einzigen Faser in der Lunge seine Gesundheit.

Ähnliches gilt für die reine Form von Asbest, die aufgrund seiner porösen Konsistenz die giftigen Fasern leicht und schnell in der Luft freisetzen kann. Reiner Asbest wurde etwa bei der Herstellung von Öfen und Kaminen als Abdichtungsmaterial verwendet. Bitte unterschätzen Sie das Gefahrenpotenzial von Asbest nicht und wenden Sie sich im Verdachtsfall immer an einen erfahrenen und zertifizierten Experten, der Ihnen bei der Asbestanalyse behilflich ist.

Asbest an der Fassade

Ältere Gebäude, die zwischen 1900 und 1993 gebaut wurden, enthalten meistens an ihren Fassaden kleine oder große Platten. Diese sogenannten Faserzementplatten, die auch unter dem Namen Eternitplatten bekannt sind, bestehen in der Regel aus Asbestzement. Weil diese Zementart früher mit Asbest verarbeitet wurde und wegen ihrer positiven Eigenschaften sehr beliebt im Immobilienbau war, sind asbesthaltige Fassadenplatten heute noch immer weit verbreitet. Bei diesen Asbestfasern handelt es sich in der Regel um stark gebundenen Asbest, der sich in den Platten verbirgt. Solange die Fassadenplatten von äußeren Einflüssen nicht beschädigt werden, stellen sie keine akute Gefahr dar. Sobald starke Witterungsverhältnisse oder externe Einwirkungen einen Schaden an der Asbest Fassade erleiden, werden die Platten schnell zur Gefahrenquelle für Mensch und Umwelt. Dasselbe gilt, wenn Sanierungsarbeiten an der asbestbelasteten Hausfasse durchgeführt werden und keine entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.

Aus diesem Grund unterliegen sämtliche Arbeiten mit Asbest strengen gesetzlichen Vorgaben. In Deutschland ist der Umgang mit Gefahrstoffen – und somit mit Asbest – nur mit einem gültigen Sachkundenachweis nach TRGS 519 erlaubt. Somit dürfen ausschließlich zertifizierte Unternehmen Asbestanalysen und Sanierungsarbeiten an asbestbelasteten Fassaden vornehmen. Die Spezialfirmen tragen die Verantwortung für die Arbeit mit Asbest und sorgen dafür, dass unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften keine Gefahr für andere entsteht. Wir empfehlen Ihnen in Verdachtsfällen keine Selbstversuche zu tätigten. Denn bereits bei der Entnahme einer kleinen Probe für die Asbestanalyse müssen Schutzanzüge und Atemmasken getragen werden. Die entnommene Materialprobe wird anschließend an ein Labor geschickt und unter dem Mikroskop untersucht. Dieses erstellt ein Schadstoffgutachten, welches für die rechtliche Absicherung dient. Gegen Vorlage des Schadstoffgutachtens können Sie die Sanierungsarbeiten beim Finanzamt steuerlich absetzen. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie noch bares Geld bei der Asbestsanierung sparen können.

Asbestsanierung an Dächern und Fassaden: Die Vorbereitungen

Eine Asbestsanierung an Dächern als auch Hausfassaden erfordert eine ganze Menge Vorbereitungen, die unter anderem gesetzlich vorgeschrieben sind. In beiden Fällen müssen alle geplanten Arbeiten mit Asbest spätestens sieben Tage vor Beginn bei der zuständigen Gemeinde angemeldet und genehmigt werden. Sobald dies geschehen ist, wird der Aufbau eines Gerüstes notwendig sein. Damit sich die gefährlichen Asbestfasern während der Sanierungsarbeiten nicht ausbreiten können und keine Gesundheitsgefahr darstellen, muss die zuständige Asbestfirma eine Baustelle errichten. Je nachdem wie groß der Rückbau der asbestbelasteten Materialien ausfällt, ist gegebenenfalls eine luftdichte Verkleidung der Außenfassade nötig, damit Ihre unmittelbare Nachbarschaft nicht gefährdet wird. Darüber hinaus müssen Sicherheitsplatten ausgelegt werden, die herabfallende Asbest-Stücke abfangen können. Damit der kontaminierte Bereich nach der Asbestsanierung gründlich gereinigt ist, sind weiterhin Industriestaubsauer nötig. Eine Asbestsanierung an Dächern und Fassaden ist definitiv eine große Herausforderung und in Deutschland lediglich mit entsprechender Zertifizierung erlaubt. Der Umgang mit Asbest erfordert nicht nur eine ganze Reihe an Vorbereitungen, sondern vielmehr entsprechende Fachkompetenzen, damit Mensch und Umwelt nicht gefährdet werden.

Begriffe bei der Asbestsanierung

Ob Asbestdach oder Asbestfassade – bei der Asbestsanierung unterscheidet man verschiedene Begriffe. Da gäbe es die Instandhaltungsarbeiten, unter die die Wartung, Instandsetzung sowie Inspektion in den Räumen fallen, in denen Asbest gefunden wurde. Hierbei werden vor allem Gefahren von ausgehenden schwach gebundenen Asbestfasern beseitigt. Unter Sanierungsarbeiten versteht man die vollständige Entfernung oder räumliche Isolierung asbesthaltiger Materialien, damit von diesen keine Gefahr mehr ausgehen kann. Bei Abbrucharbeiten an Asbestdächern und Asbestfassaden ist die behutsame Demontage der asbesthaltigen Bauelemente gemeint. Ein vorsichtiges Vorgehen von geübten Fachkräften ist dabei besonders wichtig, damit die giftigen Asbestfasern nicht in den umliegenden Luftraum gelangen.

Wie viel kostet eine Asbestsanierung?

Die Kosten für eine Asbestsanierung hängen von diversen Kriterien ab, die in jedem Sanierungsfall individuell ausfallen. Der mit einer Asbestsanierung verbundene Aufwand ist nicht mit einer gängigen Entrümpelung vergleichbar und hat somit seinen Preis. Damit Sie einen groben Überblick erhalten, haben wir Ihnen die wichtigsten Kostenfaktoren am Beispiel eines Asbestdaches zusammengefasst. Kunden müssen neben der An- und Abfahrt die Kosten für den Aufbau und die Miete eines Gerüstes sowie einer Folienabdeckung tragen. Dies kann schnell 1.100 Euro zu Buche schlagen. Den größten Kostenblock stellt das Personal dar, das für den Ausbau und die Entsorgung des Asbestes zuständig ist. Hier ist vor allem entscheidend, um welche Menge und Art von Asbest es sich handelt. Bei einer Größe von rund 100 m² können etwa 7 Tonnen Sondermüll zusammenkommen, die sich auf rund 5.000 Euro belaufen können. Bei den genannten Kosten handelt es sich lediglich um den Rückbau und die Entsorgung bei der Deponie. Eine vollständige Asbestsanierung erfordert sowohl bei Dächern als auch Hausfassen zudem neues Material, welches hier nicht inbegriffen ist. Dafür sollten Sie je nach Material, Menge und Ausführung ebenfalls mit mehreren Tausend Euro einkalkulieren.

Finanzierungsmöglichkeiten bei der Asbestsanierung

Wenn Sie Ihr Asbest Dach oder Ihre Asbest Fassade sanieren lassen und eine neue Wärmedämmung verbauen lassen, sollten Sie sich über Finanzierungsoptionen im Vorfeld erkundigen. Sie können entweder eine Förderung oder einen Niedrigzinskredit bei der KfW-Bank beantragen und damit die Kosten für Ihre Asbestsanierung gering halten. Eine weitere Alternative, um bares Geld bei der Asbestsanierung zu sparen, besteht über die steuerliche Absetzbarkeit beim Finanzamt. Lassen Sie sich unbedingt vor der Sanierung ein Schadstoffgutachten vom TÜV oder von der DEKRA erstellen und reichen Sie dieses bei der zuständigen Behörde ein. Ihr Steuerberater kann Sie dazu ausführlich beraten.

Asbestsanierung mit den Asbestprofis

Die Asbestprofis sind ein Fachbetrieb nach TRGS 519, das zahlreiche Asbestsanierungen im bundesweiten Raum ausgeführt hat. Ob Asbest Dach oder Asbest Fassade: Wir können jedes Projekt erfolgreich bewältigen, denn Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle. Unser Team verfügt über langjähriges Know-how im Umgang mit asbesthaltigen Materialien und kann auch Ihnen helfen. Kontaktieren Sie uns schriftlich oder telefonisch – wir prüfen Ihr Anliegen persönlich und individuell. Wir freuen uns auf Sie!

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Beratung & Angebot

Sie möchten Asbest fachgerecht und sicher entsorgen lassen? Bei Asbestprofis sind Sie genau richtig. Wir sind ein Fachbetrieb nach TRGS 519 für die Asbestsanierung und Asbestentsorgung

Wir erstellen Ihnen gerne ein kostenloses unverbindliches Angebot für Ihre Asbestsanierung bzw. -entsorgung. Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.

Walter Gierlinger
Telefon: 08075 914751
E-Mail: kontakt@asbestprofis.de

Unsere Leistungen

Wir bieten Ihnen eine sichere, schnelle und professionelle Asbestentsorgung an.

  • Asbestsanierung
  • Asbestdemontage
  • Asbestentsorgung
  • Asbestbodensanierung
  • Asbestkleber entsorgen
  • Eternitplatten entsorgen

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